NACHGEFRAGT bei Michael Zanin // TULP

March 2, 2017

 

„WAS MACHT GUTE MARKENARCHITEKTUR AUS?“

 

Die Identität einer Marke ist heute in ihrer Weiterentwicklung so flexibel wie nie zuvor. Marken sollten wissen, wer sie sind. Wofür sie stehen. Wohin sie wollen. Marken bieten Orientierung. Sie sind Teil unseres Kommunikations- und Wertesystems. Wer heut geliebt wird, kann morgen schon wieder vergessen sein. Um relevant zu bleiben, entwickeln sie sich konsequent weiter. Dafür probieren sie aus, denken voraus, gehen Dialoge ein und bauen Beziehungen auf.


Auch das optische Erscheinungsbild von Marken entwickelt sich weiter. Dreidimensionales Corporate Design sollte nicht in Stein gemeißelt sein. Der Mensch braucht Bilder, um sich zu orientieren. Er möchte emotionalisiert werden. Immer wieder von Neuem.

 

 

 

ÜBER MICHAEL ZANIN // GESCHÄFTSFÜHRER TULP

 

 

 

Dipl. Industrial Designer (FH); geboren 1968


seit 1999    Geschäftsführender Designer, Tulp Industrial Design

1999         Gründung des Designbüros Tulp Industrial Design, München  z            mit den Gesellschaftern Maik Schober und Alex Striegl

1998 - 1999  Industrial Designer bei Schroer-Design, Karlsruhe/Ulm  S            Schwerpunkt: Medizintechnische

1993- 1998   Studium Industrial Design, Hochschule für Gestaltung 

P            Pforzheim

 

 

 

 


REFERENZPROJEKT

 

TULP, Desso

 

 

 

 

THEMA IMAGEWANDEL

Starker Wettbewerb, wachsende Kundenwünsche, neue Technologien, wechselnde Führungskräfte: Unternehmen verändern sich. Permanent. Ein glaubwürdiger Imagewandel oder ein neuer Unternehmensfokus – all diese Veränderungen sind Chancen, Unternehmensziele weiterzuentwickeln und sich neu im Markt zu positionieren. Für die erfolgreiche Steuerung der Veränderung bedarf es einer klaren und konsequenten Strategie. TULP begleitet Unternehmen in ihrem Wandlungsprozess und macht Strategien sichtbar.


VOM TEPPICHHERSTELLER
ZUM TRENDSETTER


Um sich den veränderten Marktbedingungen zu stellen, öffnet sich der niederländische Teppichhersteller Desso einer neuen Zielgruppe von innovativen Architekten und Designern.
TULP gibt dem bis dahin eher konservativ wirkenden Unternehmen für die Messe Interieur in Belgien ein designaffines Gesicht. Die Idee, das Produkt selbst zur Architektur werden zu lassen, verschafft Desso das gewünschte Aufsehen. Der Messestand kann zahlreiche Design Awards gewinnen. Die daraus resultierende Presse rückt Dessos Teppichkollektionen erfolgreich in das Bewusstsein der neuen Zielgruppe.

 

Zwei Jahre später setzt sich das Unternehmen zum Ziel, Weltmarktführer für die Herstellung umweltfreundlicher Fußbodenbeläge zu werden. Das Thema Nachhaltigkeit liegt Desso schon lange am Herzen. Es ist an der Zeit, den Umweltgedanken glaubwürdig in die Produktherstellung zu integrieren und nach außen zu kommunizieren. Im Fokus steht das „Cradle-to-Cradle-Prinzip“. Die Natur wird hier zum Vorbild für die Produktion: In einem geschlossenen Kreislauf sollen alle verwendeten Rohstoffe und der Energieverbrauch endlos zurückgeführt werden. Als weltweit erster Teppichrücken kann Dessos EcoBase diese Kriterien erfüllen.


TULP entwirft einen Messestand, der, inspiriert von M.C. Eschers unendlicher Treppe, das Thema „Cradle-to-Cradle“ kommunizieren soll. Wieder wird das Produkt zur Architektur. Das Besondere: Die Besucher sehen zunächst nur die dunkle Teppichrückseite, da diese als Produktneuheit im Vordergrund steht. Erst im Inneren des Messestands werden die farbigen Teppichkollektionen sichtbar. Auch dieser Desso Messestand gewinnt alle relevanten Design Awards.

 

 

 

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