NACHGEFRAGT bei Amandus Sattler // Allmann Sattler Wappner

November 29, 2016

 

 

„WARUM SIND SIE BEIM DIESJÄHRIGEN INPULS KICK OFF WIEDER DABEI?“

 

INpuls KICK OFF ist ein ungewöhnliches und spannendes Aufeinandertreffen von Menschen die besondere Räume schaffen wollen. Räume die von anderen Menschen wahrgenommen und sinnlich erlebt werden können. Dabei geht es um eine Veränderung im besten Fall um eine Verbesserung der Lebensumstände dieser Menschen. Der Kick off erfordert ein besonderes Engagement der Bewerber und der Juroren. Die Atmosphäre ist von Spannung und Interesse geprägt. Das gefällt mir.

 

 

ÜBER AMANDUS SATTLER // FOUNDING PARTNER ASW

 

Amandus Sattler ist Architekt und Founding Partner des 1993 gegründeten Architekturbüros Allmann Sattler Wappner Architekten in München. Diplom an der Technischen Universität München. Selbständige Tätigkeit ab 1985. Universitäre Tätigkeiten: Lehrauftrag Semaine  Internationale an der École Nationale Supérieur d'Architecture, Frankreich 2007, Vertretungsprofessur an der Fakultät für Architektur, CIAD Institut, Fachhochschule Köln von 2009-2013, Lehrauftrag für  Architektur und Städtebau an der Akademie der Bildenden Künste in  München von 2005-2015. Mitglied des Gestaltungsbeirats der Stadt  Wiesbaden, der Stadt Oldenburg und des Präsidiums der DGNB. Internationale Jury, Workshops, Gastkritiken, Publikationen und  Vorträge. Künstlerische Arbeit mit Fotografie.

 


AKTUELLES PROJEKT

 

Innenraumgestaltung Babtisterium, Köln

 


Am dritten April wurde der nachweislich älteste christliche Taufort nördlich der Alpen in Köln feierlich eingeweiht. Im Rahmen der  Neugestaltung der östlichen Domumgebung entwarfen Allmann Sattler  Wappner Architekten für das Taufbecken aus dem 6. Jahrhundert einen neuen würdigen Innenraum.

Das Weltkulturerbe wird in einem veredelten Rohbau in Szene gesetzt. Die Wandverkleidung aus gefalteten  Goldbronzeplatten, die an die ehemaligen Vorhänge des Baptisteriums  erinnert und eine als Kontrast dazu anthrazitfarben gestrichene Betondecke schaffen eine einzigartige Raumathmosphäre.

Mit der  kugelförmigen Lichtinstallation „zwei, drei Szenen für das  Baptisterium“ projeziert der Düsseldorfer Künstler Mischa Kuball in  szenischen Sequenzen die Christussymbole Alpha und Omega auf Boden, Wände und Decke. Lichtpunkte, die scheinbar unkontrolliert durch den Raum wandern, sorgen für eine fast mystische Stimmung, besonders wenn es dunkel ist. Dann tritt die Lichtinstallation in Dialog mit den  Passanten draußen. Allmann Sattler Wappner Architekten haben zum Vorplatz hin ein aufwändig gestaltetetes Tor entworfen, das den  historisch bedeutsamen Raum schützt und ihn zugleich zur Stadt und  somit für die Öffentlichkeit öffnet.

Vor dem Baptisterium ist im Rahmen ihres städtebaulichen Gesamtkonzeptes ein großzügiger öffentlich nutzbarer Platz entstanden. Die angrenzenden Schauräume der Dombauhütte und des Römisch-Germanischen Museums bereichern den  Stadtraum zusätzlich als Strassenmuseum.

 

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